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Die beliebtesten Finanzinstrumente mit Erklärung

Viele Anfänger im Trading wissen oft nicht was sich hinter sogenannten „Finanzinstrumenten“ verbirgt. Wahrscheinlich wäre es leichter, wenn einfach von handelbaren Werten gesprochen wird, allerdings ist es scheinbar gang und gebe, dass man alles verkompliziert. Wenn man es also hochgestochen definieren will, dann sind Finanzinstrumente Berechtigungen, Zahlungsmittel im Austausch für etwas anderes zu erhalten. Für die gegenüberliegende Seite dieses Vertrages entsteht also eine finanzielle Verbindlichkeit. Dabei kann es sich um ganz unterschiedliche Verträge handeln, auf die nun im Folgenden weiter eingegangen werden soll.

Ein Überblick

Aktien

Aktien sind Anteile an Eigentum an etwas, zum Beispiel einer Firma oder einem finanziellen Vermögenswert. Wenn dann ein Unternehmen zum Beispiel Gewinne einfährt, werden Dividenden an die Anteilseigner ausbezahlt, die Aktien, also ein Stück Eigentum, an diesem Unternehmen besitzen.

Rohstoffe

Geld in Rohstoffe anzulegen, steht im Allgemeinen für höhere Stabilität, denn die Preise von Rohstoffen schwanken normalerweise unabhängig im Vergleich zum Aktienmarkt. Der Rohstoffmarkt selbst kann aber wiederum auch starken internen Schwankungen unterworfen sein, was große Risiken und Unsicherheit für die Anleger mit sich bringen kann. Ein Vorteil ist, dass jedoch kein starker inflationärer Effekt entstehen kann, da es sich bei Rohstoffen um reale Sachgüter und Sachwerte handelt.

Forex

Forex steht für Foreign Exchange Trade, übersetzt also den Handel mit Währungen, auch Devisenhandel genannt. Hierbei werden nationale Währungspaare in Kombinationen gegeneinander gehandelt. Der Forex-Markt ist der größte Handelsmarkt der Welt und besteht aus einem riesigen Netzwerk aus Banken, Brokern, individuellen kleineren Anlegern und Institutionen wie zum Beispiel Konzernen. Bei dieser Art von Handel spekuliert der Anleger darauf, dass eine bestimmte Währung an Wert gewinnen oder verlieren wird und kauft entsprechend nationale Währungen ein beziehungsweise verkauft diese wieder, oft mit einer Hebel-Anleihe des Brokers, sodass mit mehr Geldwerten gehandelt werden kann als real zur Verfügung stehen.

Optionen

Optionen sind Verträge, die dem Besitzer ermöglichen, die Vermögenswerte, auf die sie sich beziehen, zu kaufen oder zu verkaufen. Je nachdem, ob ein Recht zum Kauf oder zum Verkauf eingeräumt wird, nennt man die Optionen Call-Optionen respektive Put-Optionen. Der Vertrag enthält ein spezifisches Ablaufdatum, zu dem der Besitzer die Option ausüben kann, aber nicht muss. Der Einkaufs- beziehungsweise Verkaufspreis ist dabei schon zuvor im Vertrag festgelegt. Optionen eignen sich gut für ein langfristig ausgerichtetes Investieren.

ETF

Diese Abkürzung steht für Exchange Traded Funds, es handelt sich also hierbei immer um börsengehandelte Finanzinstrumente, die Indexfonds. ETFs bilden dabei den Marktindex nach, sie bewegen sich also immer proportional zum Index und können ebenfalls an der Börse gekauft und verkauft werden. Da sie sich entsprechend der nachgebildeten Marktbewegungen verhalten, erwarten die Investoren üblicherweise eine ähnliche Rendite wie die des Aktienindex, beispielsweise des DAX oder des MSCI World. Investmentfonds entsprechen Kapital, das von mehreren Anlegern gebündelt wird, um damit Vermögenswerte wie zum Beispiel Aktien zu erwerben.

Kryptowährungen

Bei Kryptowährungen handelt es sich um ein digitales Zahlungssystem, das für die Durchführung von Transaktionen von regulären Banken gänzlich unabhängig ist. Hier wird also kein reales, sondern digitales Geld verrechnet. Die Verrechnung und Speicherung der Daten funktioniert dabei nach dem Blockchain Prinzip, das es wenig anfällig für Betrug macht und als relativ geschützt und sicher gilt. Um mit den Tokens zu handeln, wird ein eigenes Konto benötigt. Zu den beliebtesten Tokens gehören beispielsweise BitCoin oder Ethereum.

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